17.Januar 2008...03:20

::. Das ist Luzia

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LuziaLuzia wird im April zwei Jahre alt und lebt in Volkmarode. Luzi entwickelt sich zur Freude Ihrer Eltern recht prächtig. Sie lernt sehr schnell von ihrer Umwelt und interessiert sich für andere Kinder. Deshalb wäre ein Krippenplatz für Luzia eine feine Sache.

Da wo sie wohnt, gibt es aber keine Krippenplätze. Deshalb wollte Luzias Vater wissen, warum das so ist. Denn Nachfragen macht schlau.

Luzias Vater hat den Bezirksrat gefragt: Der hat sich für eine Antwort und für Luzia nicht interessiert. Also hat sich der Vater die Protokolle des Jugendhilfeausschusses angeschaut, denn der entscheidet über gute Kinderbetreuung in Braunschweig und Volkmarode. Der Pappa las. Und er stellte fest, auch die Kita-Betreuung wird nicht für alle Kinder im Dorf reichen.

Also begann Luzias Vater, die Ungereimtheiten in der Argumentation der Stadtverwaltung zu sammeln und zu benennen. Er war sich sicher, eine neue Kita ist besser für die Kinder in Volkmarode und auch für Luzia. Vorgestern nun war es soweit: Viele andere Eltern hatten auch festgestellt, dass die Kinderbetreuung im Dorf unzureichend es. Und sie haben protestiert. Toll!

Nun wird sich was tun. Die Kinderbetreuung im Dorf soll besser werden. Wenn die Stadt nun klug handelt, dann kommt Luzi 2009 in die neue Kita am Kruseweg.

Luzias Pappa möchte übrigens, dass sie in einer guten Kita betreut wird. Er wünscht sich Montessori-Pädagogik für seine Tochter. Aber er ist nicht festgelegt: Es darf auch Reggio-Pädagogik sein. Wichtig ist: Die Interessen und Bedürfnisse des Kindes müssen im Mittelpunkt guter Kinderbetreuung stehen – nicht die Sachzwänge abstrakter Bedarfsplanung und auch nicht das Argument, Kinderverwahrung möglichst billig, bitte, anbieten zu können.

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