Bezirksbürgermeister SCHMIDT (Schapen, CDU) war zufrieden. Endlich hat er wieder eine Stellvertretung – die Vorsitzende des SC Rot-Weiß Volkmarode von 1912, Sabine Eggers (CDU) wurde zur stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin gewählt.
DIE LINKE wünscht nicht nur dem SC Rot-Weiß auf dem Weg in die Kreisliga, sondern auch der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin alles Gute im neuen Ehrenamt.
Bezirksgeschäftsstellenleiter Herr Ahlborn – angeblich laut BZ auch Vorsitzender des FC Sportfreunde 1920 Rautheim – bestätigte rätselhaft, dass die Dibbesdorfer zunächst aufatmen können. Der LKW-Lärm wird einstweilen nicht schlimmer. Zwar werde das Gewerbegebiet Peterskamp-Süd weiter geplant, aber es sei kein Beschluss zur Umsetzung der Planung mehr in Aussicht. Im Klartext: Betroffene AnwohnerInnen können zunächst ‘fehlenden Bedarf am Gewerbegebiet’ gegen zusätzlichen Lärm einwenden, um sich zu schützen. Die Planung ist auf die lange Bank geschoben.
Eine kurze Debatte gab es zur Zukunft des Schulzentrums: BezBü SCHMIDT berichtete über die Planung, die 4. IGS in Volkmarode einzurichten. Er gab zu bedenken, dass die Hauptschule auch zu diesem Schuljahr Mühe hatte, eine Klasse zusammen zu bekommen; allerdings sei die Realschule gut aufgestellt. Ulf BLANKE (Grüne) begrüßte die IGS-Planung für Volkmarode und schlug vor, die IGS Querum an die Nibelungen-Realschule umzusetzen und die dortige Realschule nach Querum zu verlagern. Insgesamt war sich der Bezirksrat einig, Schulpolitik müsse der Schulausschuss des Rates beraten.
Ähnlich fatalistisch wurde der Haushaltsplan 2009 zur Kenntnis genommen. Mangels eigener politischer Konzepte stimmte der Bezirksrat dem Entwurf mehrheitlich zu. Keine der im Stadtbezirksrat vertretenen Parteien wollte Geld für die notwendige umfassendere Schulkindbetreuung an der Grundschule Volkmarode fordern. In diesem Fall hat die LINKE als Schreckgespenst und Bewegungshilfe leider nicht gewirkt. Das muss nächstes Jahr besser werden