4.Dezember 2008...00:12

::. Stadtbahnausbau nach Volkmarode-Nord rechnet sich nicht?

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stadtbahn_volkmarodeAus einer Verwaltungsvorlage, die der Rat der Stadt auf seiner Sitzung am 9.12. vermutlich unter ‘ferner liefen’ beraten wird, ergibt sich, dass es weiterhin massiven Widerstand gegen den Ausbau der Stadtbahn in das Baugebiet Volkmarode-Nord gibt.

Die Kosten der Verlängerung sollen sich auf gut 15 bis 17 Millionen belaufen. In Abzug zu bringen seien nur gut 2 Millionen, die für die Sanierung der Berliner Heerstraße demnächst fällig wären. Bei nur 700 geschätzten zusätzlichen Fahrgästen koste diese Investition der Braunschweiger Verkehrs-AG jährlich 200.000 Euro zusätzlich, heisst es in der Drucksache 9841/08.

Zuletzt hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 20. November jedoch wuchtig beschlossen, die Planung einer Regiostadtbahntrasse von Braunschweig nach Wolfsburg (Pendlerverkehr Volkswagen!) konkret in Angriff zu nehmen. Dazu solle geprüft werden, ob die Weddeler Schleife dazu tauge oder ob die alte, 1904 fertig gestellte und 1998 stillgelegte Schuntertalbahn, wieder aufgebaut werden könnte. Letzteres dürfte daran scheitern, dass es inzwischen das Baugebiet ‘Im Holzmoor’ in Gliesmarode gibt.

Aber eine Trasse der M3 via Volkmarode-Nord und dann auf den alten, zu begradigenden Gleisunterbau der Schuntertalbahn über Dibbesdorf, Lehre, Fallersleben zum Wolfsburger Hauptbahnhof (Autostadt, Wache ‘Steg’ bzw. Schachtweg, Volkswagen-Arena), die hat in der Stadtverwaltung und bei der Braunschweiger Verkehrs-AG noch niemand durchgerechnet. Scheinbar kennen sich nur wenige mit den örtlichen Gegebenheiten und der Geschichte der Schuntertalbahn aus.

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